Monika baumgartner в 73 года не планирует уходить из «Горного доктора»

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Monika Baumgartner denkt mit 73 nicht an den Ruhestand beim "Bergdoktor"

Seit dem Start der ZDF-Serie "Der Bergdoktor" im Jahr 2008 gehört Monika Baumgartner zum festen Ensemble. Als Lisbeth Gruber ist sie die Mutter der von Hans Sigl verkörperten Titelfigur und damit eine der dienstältesten Darstellerinnen der beliebten Reihe. Trotz ihres Alters von 73 Jahren denkt die Münchner Schauspielerin jedoch keineswegs daran, ihre Fernseharbeit vollständig aufzugeben.

Baumgartner ist nicht nur im "Bergdoktor" präsent. Ihre Karriere umfasst zahlreiche bekannte Krimiserien und TV-Produktionen, darunter "Derrick", "Der Alte" und "Tatort". Zusätzlich steht sie regelmäßig auf Münchner Theaterbühnen. Die Schauspielerei ist für sie deshalb weit mehr als ein Beruf: Sie ist ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens.

"Ich möchte noch mitmischen"

In einem Gespräch mit Susan Link im "Kölner Treff" sprach die Schauspielerin offen über ihr Alter, ihre beruflichen Pläne und die Vorstellung vom Ruhestand. Eine Reduzierung ihrer Aktivitäten scheint für sie zwar grundsätzlich denkbar, ein vollständiger Rückzug kommt jedoch nicht infrage. Auf die Idee, künftig hauptsächlich ruhig auf einer Bank zu sitzen, reagierte Baumgartner energisch: "Um Gottes willen."

Auch Nichtstun könne sie sich nicht vorstellen, erklärte sie. Ihr Wunsch sei es, weiterhin aktiv zu bleiben und sich einzubringen. Die Schauspielerin möchte ihre Rolle nicht auf gelegentliche Auftritte beschränken, sondern weiterhin Teil der Handlung sein. Eine TV-Rente mit 73 Jahren ist daher offenbar kein konkretes Ziel.

Fans sorgten sich um ihre Serienfigur

Wie wichtig Lisbeth Gruber für die Zuschauer ist, zeigte sich vor einigen Jahren besonders deutlich. Für eine Handlung musste Baumgartner in der Serie einen gesundheitlich kritischen Zustand darstellen. Ihre Figur war schwer angeschlagen, weil sie ihren Seriensohn von einer Reise abhalten wollte.

Viele Zuschauer nahmen die dramatischen Szenen offenbar sehr ernst. Baumgartner berichtete, dass sie anschließend Briefe erhielt, in denen Fans besorgt fragten, ob sie die Serie verlassen werde. Die Reaktionen machten deutlich, wie stark das Publikum mit ihrer Figur verbunden ist. Lisbeth gilt innerhalb der Familie Gruber als verlässliche, tatkräftige und emotionale zentrale Person.

Körperliche Arbeit gehört für sie dazu

In der Serie ist Baumgartner keineswegs nur in ruhigen Familienszenen zu sehen. Lisbeth hilft rund um die Arztpraxis mit, übernimmt praktische Aufgaben und packt bei Bedarf auch körperlich an. Gerade diese aktive Darstellung unterscheidet ihre Figur von vielen älteren Rollen im Fernsehen, die häufig auf Nebenhandlungen oder kurze Auftritte reduziert werden.

Dass sie im "Bergdoktor" nicht nur dekorativ eingesetzt wird, scheint Baumgartner wichtig zu sein. Sie möchte weiterhin handeln, Entscheidungen treffen und in die Handlung eingreifen. Das passt auch zu ihrem eigenen Selbstbild: Die Schauspielerin beschreibt sich als neugierig, zupackend und technisch interessiert.

Schon als Kind technisch begeistert

Eine besonders überraschende Seite von Monika Baumgartner kam im Gespräch ebenfalls zur Sprache. Als Kind habe sie lieber Haushaltsgeräte auseinandergeschraubt, statt mit Puppen zu spielen. Diese Anekdote vermittelt ein Bild von einer Frau, die Dinge verstehen und selbst ausprobieren möchte.

Ihre praktische Ader zeigte sich später sogar beim Fahren von Lastwagen. Dass eine bekannte Schauspielerin schwere Fahrzeuge steuerte, dürfte viele Zuschauer überrascht haben. Baumgartner vermittelt damit den Eindruck, dass sie sich nie auf klassische Rollenbilder festlegen ließ.

Enge Beziehung zu ihren Serienkollegen

Privat blieb Monika Baumgartner kinderlos. Zu ihren TV-Söhnen, insbesondere zu Hans Sigl, pflegt sie deshalb ein besonders enges Verhältnis. Die familiäre Nähe, die in der Serie sichtbar wird, wirkt auch hinter den Kulissen glaubwürdig. Baumgartner bezeichnet ihre Rolle als Serienmutter als eine Aufgabe, bei der sie versucht, die Familie zusammenzuhalten.

Ihre Verbindung zu Hans Sigl geht dabei offenbar über die reine Zusammenarbeit hinaus. In der Vergangenheit erzählte Baumgartner sogar, dass Sigl ihr in einer brenzligen Situation das Leben gerettet habe. Solche Erlebnisse können ein Team nachhaltig zusammenschweißen und erklären möglicherweise die besondere Vertrautheit zwischen den beiden Darstellern.

Ein Abschied ist derzeit nicht angekündigt

Konkrete Pläne für einen Ausstieg aus dem "Bergdoktor" hat Monika Baumgartner nicht genannt. Ihre Aussagen deuten vielmehr darauf hin, dass sie ihre Arbeit so lange wie möglich fortsetzen möchte. Sollte sich ihr Arbeitsumfang irgendwann verändern, dürfte dies eher schrittweise geschehen als durch einen plötzlichen Rückzug.

Für die Serie wäre ihr Abschied zweifellos ein großer Einschnitt. Lisbeth Gruber ist nicht nur die Mutter des Bergdoktors, sondern auch eine emotionale Konstante der Handlung. Sie verbindet die familiären Konflikte mit dem Alltag auf dem Gruberhof und sorgt häufig dafür, dass die verschiedenen Figuren wieder zueinanderfinden.

Theater bleibt ein wichtiger Ausgleich

Neben den Dreharbeiten in den Bergen spielt das Theater für Baumgartner weiterhin eine wichtige Rolle. Auf der Bühne kann sie andere Figuren verkörpern und unmittelbar mit dem Publikum arbeiten. Diese Abwechslung dürfte für eine langjährige Fernsehschauspielerin besonders reizvoll sein.

Während Serienproduktionen oft über viele Monate hinweg geplant und gedreht werden, bietet das Theater eine andere Form der Konzentration. Jede Vorstellung verlangt Präsenz und spontane Energie. Dass Baumgartner sich auch dieser Herausforderung stellt, unterstreicht ihren Wunsch, aktiv und beruflich unabhängig zu bleiben.

Die Schauspielerin will nicht auf ihr Alter reduziert werden

Monika Baumgartner macht deutlich, dass 73 für sie keine Grenze darstellen. Sie möchte nicht ausschließlich als ältere Schauspielerin wahrgenommen werden, die sich langsam aus dem Berufsleben verabschiedet. Stattdessen betont sie ihre Leistungsfähigkeit, ihren Humor und ihre Bereitschaft, weiterhin Verantwortung zu übernehmen.

Damit steht sie beispielhaft für eine Generation von Schauspielerinnen, die auch im höheren Alter vielseitige und tragende Rollen übernehmen. Ihre Aussagen zeigen: Der Ruhestand ist für Baumgartner kein fest eingeplanter nächster Schritt. Solange sie Freude an ihrer Arbeit hat und sich körperlich wohlfühlt, will sie weiterhin "mitmischen" - im "Bergdoktor", auf der Theaterbühne und in neuen Projekten.

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